Heute schreibe ich von Bergen, die im Nassen stehen, von Deutschen die ins Nasse gehen und von Fischen die sich im Kreise drehen. Wir waren in der beeindruckenden Ha Long Bucht, im Norden Vietnams, und sind mal wieder beeindruckt von den verrückten Landschaften, die dieses wunderschöne Land für uns bereit hält.
Die Ha Long Bucht ist natürlich weit über die Grenzen des Weltreisenden Jonglage-Tourismus hinweg bekannt und beliebt für ihre bezaubernden Bergformationen. Immer, wenn es eine Doku nach dem Motto “Wunderschönes Asien” oder “10 Mystische Orte der Welt” gibt ist die Ha Long Bucht nicht weit. Sie ist aber auch einfach zu einprägsam mit ihrer weitläufigen Berglandschaft, dem Mekka der Wasserberge. Das führt natürlich auch dazu, dass es eine immer größer werdende (Aber auch schon beträchtlich große) Menge an Touristen gibt, die jedes Jahr hierher kommen. Doch glücklicherweise sind die meisten Asien-Touristen eher auf einen Insel-Urlaub am Strand mit Cocktail vorbereitet und lassen sich dann manchmal vom kalten Vietnam-Frühling mit Regen und Wind abschrecken. Als mittlerweile erfahrene mit allen Wassern gewaschene Langzeit-Reisende konnte uns die Aussicht auf ein kühles Lüftchen aber natürlich nicht abschrecken, nein, sie motivierte vielleicht auch ein bisschen, mal wieder die warmen Sachen aus Nepal auszupacken. Man will sie ja auch nicht umsonst den ganzen weiten Weg nach Vietnam herumgetragen haben.











