Es sind die Berge, wie eigentlich fast immer. Die Berge formen wohl, jetzt vielleicht mal abgesehen von den etwas schrulligen Schweizer Eidgenossen, Menschen, die man einfach nur mögen kann. Ob Nepal, Nordvietnam oder die schwindeligen Höhen Perus, bislang haben uns Bergdörfer eigentlich noch nie enttäuscht. Umso breiter gestaltete sich also auch dieses Mal unser Lächeln, als wir nach einer langen Busfahrt von Palenque endlich die letzten Serpentinen überwunden hatten und vor uns ein Idyll, ja eine geradezu prototypische Bergstadt vor uns erblickten. San Cristobal de las Casas. Ein Ort zum ankommen, ein Ort zum genießen und einfach mal zum wohlfühlen.
In San Cristobal gibt es auf dem Papier eigentlich gar nicht soviel zu tun. Es gibt ein paar schnuckelige Kirchen, ein paar süße Straßenzüge und einen großen Kunsthandwerkermarkt. Doch sobald man auch nur ein paar Schritte auf den engen, gepflasterten Straßen zu gehen wagt kommt man nicht umhin, diesen Ort einfach zu lieben. In San Cristobal gibt es süße Bioläden an jeder zweiten Ecke, leckere Bäckereien mit nahezu Grechtschen Weizenkunstwerken, zahllose gemütliche Cafés mit versteckten Gärten und frischem Kombucha und jede Menge freundliche Menschen. Zum Zeitvertreib kann man hier jeden Tag ein paar Workshops machen, die frisch hergestellte Schokolade genießen oder einfach nur durch die Gassen streifen.
















